Unser Ziel: Die Dekarbonisierung von Industrie und Wirtschaft
Güner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Er entsteht durch Elektrolyse – mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien. Seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: von industriellen Prozessen über Mobilitätslösungen bis hin zur Wärme- und Energieversorgung.

Stoffliche Nutzung
Wasserstoff wird direkt als Rohstoff in chemischen Prozessen eingesetzt, etwa zur Ammoniaksynthese oder in der Stahlproduktion.
Energetische Nutzung
Wasserstoff als Energieträger: Er dient der Strom- und Wärmeerzeugung oder als Kraftstoff für Mobilität und Industrie.

Anwendungsfelder für grünen Wasserstoff – von Stahl bis Strom
Die Projekte erzeugen grünen Wasserstoff im Nordwesten Deutschlands und schaffen die Voraussetzungen für den künftigen Einsatz von Wasserstoff in verschiedenen Industrieanwendungen in Deutschland und Europa. Wasserstoff kann den Einsatz fossiler Brenn- und Rohstoffe in geeigneten Anwendungen verringern.

Stahl- und Metallherstellung
Die Industrie ist heute für rund ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Wasserstoff bietet hier enormes Potenzial.
Stahlproduktion
Ersatz von Kohle und Koks im Hochofen: Durch die Prozessumstellung auf DRI-Anlagen können die CO₂-Emissionen reduziert werden.
Metallherstellung
Großes Potenzial: Grüner Wasserstoff kann Erdgas beispielsweise in Hochtemperatur-Prozessen zur Metallverarbeitung ersetzen.
Raffinerie und Chemieindustrie
Wasserstoff bietet auch für die Raffinerie- und Chemieindustrie die Möglichkeit, fossile Energieträger in ausgewählten Anwendungen zu ersetzen.

Raffinerien
Heute nutzen Raffinerien bei der Kraftstoffproduktion grauen Wasserstoff – künftig lässt er sich ohne Prozessänderungen durch grünen Wasserstoff ersetzen.
Chemische Industrie
Produktion von Grundchemikalien wie Methanol oder Ammoniak: Wasserstoff kann hier als klimafreundliche Alternative zu Erdgas eingesetzt werden.

Kraftwerke
In Zeiten hoher Nachfrage oder wenn erneuerbare Energien nicht ausreichend Strom produzieren, kann Wasserstoff fossile Brennstoffe ersetzen.
Dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung
Wasserstoff treibt nicht nur große Kraftwerke an. Er schafft auch dezentrale Lösungen – etwa wasserstofffähige Blockheizkraftwerke (BHKW).
Wärmeerzeugung
Wasserstoff kann künftig als ein möglicher Energieträger für Fernwärmeanwendungen untersucht und eingesetzt werden.
ÖPNV, Schwerlast-, Schifffahrt- und Luftverkehr
Da, wo Batterien an ihre Grenzen stoßen, liefert Wasserstoff verlässlich Energie – gasförmig, flüssig oder als Basis für synthetische Kraftstoffe.

Schwerlastverkehr
Lkw, Busse und Züge mit Brennstoffzellen bieten große Reichweiten, hohe Zuladungen und kurze Betankungszeiten.
Schifffahrt
Wasserstoffbasierte Kraftstoffe wie Ammoniak und Methanol eröffnen neue Möglichkeiten, fossile Kraftstoffe für Schiffe zu ersetzen.
Luftfahrt
Flüssiger Wasserstoff und seine Derivate können perspektivisch dazu beitragen, den Einsatz fossiler Kraftstoffe im Luftverkehr zu reduzieren.
Wachsender Bedarf braucht smarte Lösungen
Energieintensive Industrien sind in Deutschland weit verteilt – doch erneuerbare Energien stehen nicht überall bereit. Mit flächendeckendem grünem Wasserstoff liefern wir große Energiemengen bedarfsgerecht. So unterstützen wir Unternehmen bei der Transformation mit Wasserstofflösungen für ihre jeweiligen Anwendungen.

Wir liefern grünen Wasserstoff genau dann und genau so, wie ihn die Industrie braucht – dank Großelektrolyseur, Speicher und intelligentem Stromsourcing. So bleibt die Versorgung auch bei schwankender erneuerbarer Erzeugung verlässlich.
Frerk Lüschen | Fachgebietsleiter
Wasserstoffvermarktung EWE HYDROGEN GmbH
Grüner Wasserstoff für Ihr Unternehmen
Ob Industrie, Mobilität oder Produktion – wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam die optimale Versorgungslösung für grünen Wasserstoff.

Die Nachfrage übersteigt das Angebot – laut Marktabfrage 2024
Die Marktabfrage von EWE im Frühjahr 2024 zeigt: Die Nachfrage an grünem Wasserstoff ist hoch – sogar deutlich höher als erwartet. Besonders aus Stahl- und Chemieindustrie, Energiehandel und Mobilitätsinfrastruktur. Die gemeldeten Bedarfe übersteigen bereits jetzt die geplanten Produktionskapazitäten von EWE.
320Megawatt
Produktionskapazitäten plant EWE derzeit bis zum Jahr 2027.
1Gigawatt
Produktionskapazitäten plant EWE derzeit bis zum Jahr 2032.
Hoher Bedarf macht Hochlauf nötig
Die Bedarfe für 2027–2036 übersteigen die Kapazitäten von EWE um ein Vielfaches. Was es jetzt braucht, damit der Hochlauf gelingt? Verbindliche Abnahmeverträge, mehr regulatorische Sicherheit und gezielte Förderinstrumente.




