Das Herzstück der nationalen und europäischen Wasserstoff­wirtschaft

Ein zentraler Schritt für die Energiewende entsteht in Emden: eine Elektrolyseanlage im industriellen Maßstab. Die ostfriesische Küstenregion wird zum zentralen Hub der nationalen und europäischen Wasserstoffwirtschaft. Ab 2027 wird hier grüner Wasserstoff für die Industrie, den Energiebereich und den Schwerlasttransport erzeugt.

Moderne Wasserstoff-Elektrolyseanlage in Emden

Elektrolyseur Emden: Zahlen und Fakten

Der Elektrolyseur im niedersächsischen Emden wird voraussichtlich 2027 fertiggestellt – und an die Stromautobahn und das Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen.

320Megawatt

Erzeugungskapazität machen die Anlage in Emden zu einer der größten Europas.

650.000t

CO2 kann der Elektrolyseur circa jährlich in der Industrie einsparen.

1.000.000.000kWh

beträgt die jährliche Wasserstoffmenge, die im Elektrolyseur in Emden ungefähr produziert wird. Das entspricht circa 1 TWh Energiemenge.

Bedarfsgerechte Versorgung trifft auf intersektionale Vernetzung

In Emden wird in Zukunft mit erneuerbarer Energie grüner Wasserstoff erzeugt. Dieser wird entweder nach aktuellem Bedarf angewendet – oder nachhaltig gespeichert. Zudem können Sektoren wie Energie, Industrie und Mobilität intelligent miteinander gekoppelt werden.

Emden als Schnittstelle der Wasserstoffwirtschaft

Regional, national und europaweit: Durch die Elektrolyse und ihre Anbindung an die Infrastruktur wird Emden zum bedeutenden Zentrum für Erzeugung, Speicherung, Import und Transport von grünem Wasserstoff.

Bild Blitz als Graphik

Erzeugung

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Speicherung

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Import

Bild drei verbundene Kreise als Graphik

Transport

Nachweislich perfekt gelegen: Ostfriesland als Zukunfts-Hub für die Wasserstoff­wirtschaft

Studien attestieren dem ostfriesischen Emden ideale Standort­bedingungen für die Wasserstoff­erzeugung von morgen. Warum? Weil der Elektrolyseur direkt in vorhandene Systeme integriert werden und an diverse Infrastruktur­komponenten angeschlossen werden kann. Beste Bedingungen für Klima und Wirtschaft.

Bild Wind Turbine als Graphik

Erneuerbare Energien

In der Region wird jede Menge erneuerbare Energie durch Windenergie on- und offshore produziert.

Bild Blitz als Graphik

Elektrolyseur in Emden

Der Elektolyseur in Emden wird an die Strom­autobahnen und das Umspannwerk des Netzbetreibers TenneT angeschlossen.

Bild drei verbundene Kreise als Graphik

Wasserstoff-Kernnetz

Für den Weitertransport des Wasserstoffs ist der Anschluss an die Wasserstoffautobahn, das sogenannte Kernnetz, geplant.

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Gasspeicher

Die Gasspeicher in der Region können reibungslos angebunden werden. Hier wird der grüne Wasserstoff zukünftig gespeichert.

Frau mit kurzem Haar in blauer Jacke lächelt

Der Elektrolyseur in Emden ist mehr als ein Projekt. Er ist ein riesiger Meilenstein für die Energiewende im Nordwesten.

Kerstin Kuwan | Projektleiterin
EWE HYDROGEN GmbH

Die Meilensteine für den Start der Elektolyseanlage Ostfriesland

Das Projekt Elektrolyseanlage Ostfriesland kommt in großen Schritten voran. Entdecken Sie hier alle wichtigen Etappen auf dem Weg zur Umsetzung.

Q4/2025
Offizieller Baustart der 320-MW-Erzeugungsanlage
© J. Lübkemann

Offizieller Baustart der 320-MW-Erzeugungsanlage

EWE hat den offiziellen Baustart für die 320-Megawatt-Erzeugungsanlage in Emden vollzogen. Mit der Vergabe der Tief- und Hochbauarbeiten beginnt die konkrete Umsetzung.

Q2 / 2025
Vergabe Verdichter an NEUMAN & ESSER
© J. Lübkemann

Vergabe Verdichter an NEUMAN & ESSER

EWE hat den Auftrag für die Verdichter-Technik an NEUMAN & ESSER vergeben. Drei Verdichter sichern die effiziente Weiterverarbeitung des grünen Wasserstoffs.

Q3 / 2024
Bereitstellung nationaler Fördermittel durch Bund und Land
© istock.com/Rawpixel

Bereitstellung nationaler Fördermittel durch Bund und Land

Förderzusage im Juli 2024: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz übergibt die Bescheide für Clean Hydrogen Coastline.

Q3 / 2024
Vergabe Elektrolyse an Siemens Energy 
© T. Lobenwein

Vergabe Elektrolyse an Siemens Energy 

Die EWE HYDROGEN vergibt den Auftrag für den Bau einer der größten Wasserstoff-Erzeugungsanlagen Europas in Emden an Siemens Energy.

Q1 / 2024
Fördergenehmigung durch die Europäische Kommission
© istock.com/fizkes

Fördergenehmigung durch die Europäische Kommission

Die EU-Kommission genehmigt die Förderung des europäischen Projekts Hy2Infra zum Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur. Mit dabei: Clean Hydrogen Coastline.

Q1 / 2021
Bewerbung für die IPCEI-Förderung
© istock.com/AzmanL

Bewerbung für die IPCEI-Förderung

Förderantrag gestellt: EWE bringt seine geplanten Wasserstoffprojekte ins europäische IPCEI-Programm ein.

Ein Zukunftsprojekt der Energieversorgung –europaweit gefördert

Der Elektrolyseur in Emden ist eines von mehreren Wasserstoff-Teilprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Es wird durch das IPCEI-Wasserstoffprogramm der Bundesregierung sowie das Land Niedersachsen gefördert. Die Fördergenehmigung durch die Europäische Kommission erfolgte im Februar 2024.

1.000.000.000

beträgt das Investitionsvolumen für die Wasserstoffprojekte von EWE circa. Unsere Aktivitäten umfassen das Wasserstoff-Vorhaben Clean Hydrogen Coastline („Important Project of Common European Interest“) sowie Aktivitäten im Rahmen des Wasserstoff-Kernnetzes.

Logo Europäische Union mit Schriftzug Finanziert von der Europäischen Union
LOGO Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bestätigung das das Projekt durch das Bundesministerium gefördert wird
LOGO Niedersachsen und Schriftzug Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Kilmaschutz
LOGO Niedersachsen und Schriftzug Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung

1.000.000.000

beträgt das Investitionsvolumen für die Wasserstoffprojekte von EWE circa. Unsere Aktivitäten umfassen das Wasserstoff-Vorhaben Clean Hydrogen Coastline („Important Project of Common European Interest“) sowie Aktivitäten im Rahmen des Wasserstoff-Kernnetzes.

LOGO EU mit Schriftzug: Finanziert von der Europäischen Union
LOGO Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
LOGO Niedersachsen und Schriftzug Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
LOGO Niedersachsen und Schriftzug Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bau und Digitalisierung

Fragen und Antworten zum Projekt Elektrolyse Ostfriesland

Transparenz und Dialog stehen bei uns an erster Stelle. Deshalb beantworten wir Ihre Fragen klar und verständlich. Hier finden Sie alle Infos rund um das Projekt Elektrolyse Ostfriesland.

Die Produktionsmenge hängt vom Strombezug der erneuerbaren Energien ab und beträgt für die Anlage in Emden ca. 25.000 bis 30.000 Tonnen.  Das entspricht einer Energiemenge von ca. 1 TWh oder eine Milliarde kWh.

Grüner Wasserstoff ersetzt fossile Brennstoffe und Rohstoffe – in Industrieprozessen, in der Mobilität sowie in Wärme- und Energieversorgung. Wie und wo grüner Wasserstoff genutzt wird, erfahren Sie auf der Unterseite Anwendung

Die wichtigsten Informationen zum Wasserbedarf für die Wasserstoff-Erzeugungsanlage am Standort Emden finden Sie in unserem Flyer.

Im Elektrolyseprozess werden etwa zwei Drittel der eingesetzten elektrischen Energie zu Wasserstoff umgesetzt. Das verbleibende Drittel wird als Abwärme an den Kühlkreislauf abgegeben. In einer im Dezembe2024 unterzeichneten Absichtserklärung haben sich EWE und die Stadtwerke Emden darauf verständigt, die Nutzbarmachung dieser Abwärme zu prüfen. Seitdem erarbeiten die Unternehmen in regelmäßigen Gesprächen ein entsprechendes Konzept. Da die bereitstellbare Wärme eine eher niedrige Temperatur von unter 50 °C aufweist, müsste sie unter zusätzlichem Energieeinsatz auf ein für die Fernwärmenutzung erforderliches höheres Temperaturniveau angehoben werden. Eine weitere Herausforderung ist das Betriebsprofil des Elektrolyseurs, das sich an der Verfügbarkeit erneuerbarer Energie orientiert und nicht an dem möglichen Bedarf eines Fernwärmenetzes. Die Wirtschaftlichkeit hängt stark von den örtlichen und technischen Gegebenheiten ab und muss individuell für das Projekt betrachtet werden. Unter dieser Voraussetzung könnte die erfolgreiche Nutzung des Nebenprodukts Elektrolyse-Abwärme einen innovativen und klimafreundlichen Beitrag zur Wärmeversorgung der Stadt Emden leisten. 

Der Nordwesten profitiert von der Entwicklung eines Wasserstoffmarktes, da zahlreiche große Investitionen für Elektrolyseure, Pipelines und Speicher ausgelöst wurden. Regionale Akteure profitieren schon in der Planungs- und Bauphase von Wasserstoffprojekten, da EWE, wo immer möglich, in seiner Heimatregion zwischen Ems, Weser und Elbe auch regionale Dienstleister und Unternehmen beauftragt. Die künftige Verfügbarkeit grüner Energieträger steigert langfristig die Standortattraktivität und zieht Folgeinvestitionen energieintensiver Unternehmen an – ein wichtiger Schritt für die Transformation der regionalen Wirtschaft.

Alle Informationen finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen oder Anregungen nutzen Sie gerne unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.