Sicher, flexibel, zukunftsfähig: die Energiewende mit Hochleistungsspeichern
Für das Gelingen der Energiewende braucht es leistungsfähige Speicher im industriellen Maßstab. Genau hier setzt das Projekt in Huntorf an: Seit über 50 Jahren speichert EWE in der Wesermarsch Erdgas in sieben unterirdischen Salzkavernen. Jetzt wird die erste für die Speicherung von grünem Wasserstoff umgebaut.

Zahlen und Fakten zum Speicher Huntorf
Was in Huntorf passiert: EWE rüstet hier eine bestehende Salzkaverne zur Speicherung von Wasserstoff um. Der Speicher wird ans Wasserstoff-Kernnetz und das European Hydrogen Backbone angeschlossen. Ab Ende 2027 steht hier grüner Wasserstoff bereit.
70GWh
Wasserstoff kann der entstehende Speicher in etwa aufnehmen.
2Verdichter
sorgen in der ersten Ausbaustufe für den benötigten Druck.
124Megawatt
Ein- und Ausspeicherleistung werden bereitgestellt.
115bar
beträgt der maximale Speicherdruck.
Versorgungssicherheit erhöht – durch die Speicherung von grünem Wasserstoff
Grüner Wasserstoff wird dann erzeugt, wenn genug erneuerbare Energie vorhanden ist. Doch Industriekunden brauchen ihn für ihre Prozesse jederzeit und passgenau. Die Lösung: großtechnische Wasserstoffspeicher. Sie überbrücken Erzeugungspausen, sichern die Versorgung und schaffen so Versorgungssicherheit.
Der Speicher stabilisiert das Energiesystem
In Situationen, in denen das Wasserstoffangebot knapp ist, insbesondere in Zeiten geringer inländischer Wasserstofferzeugung, wird Wasserstoff aus dem Speicher ausgelagert.
Sicherer Netzbetrieb
Versorgung der Industrie
Rückverstromung
Resilienz des Energiesystems

Der Wasserstoffspeicher in Huntorf wird der erste großtechnische Speicher der Region sein und H2-Kundenbedarfe und die Produktion in Einklang bringen. Hierfür investieren wir einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.
Hayo Seeba | Projektleiter
EWE GASSPEICHER GmbH
Die Meilensteine zum Projekt des Speichers in Huntorf
Hier erfahren Sie die wichtigsten Schritte bis zur Inbetriebnahme des Speichers in Huntorf – von der Auftragsvergabe bis zur Förderung.
Förderungen machen dieses europäische Zukunftsprojekt erst möglich
Der Speicher in Huntorf ist eines von vielen Projekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Er wird durch das IPCEI-Wasserstoffprogramm des Bundes und vom Land Niedersachsen gefördert. Genehmigt wurde dies durch die Europäische Kommission im Februar 2024.
1.000.000.000€
beträgt das Investitionsvolumen für die Wasserstoffprojekte von EWE circa. Unsere Aktivitäten umfassen das Wasserstoff-Vorhaben Clean Hydrogen Coastline („Important Project of Common European Interest“) sowie Aktivitäten im Rahmen des Wasserstoff-Kernnetzes.
1.000.000.000€
beträgt das Investitionsvolumen für die Wasserstoffprojekte von EWE circa. Unsere Aktivitäten umfassen das Wasserstoff-Vorhaben Clean Hydrogen Coastline („Important Project of Common European Interest“) sowie Aktivitäten im Rahmen des Wasserstoff-Kernnetzes.
Fragen und Antworten zum Projekt Speicher Huntorf
Transparenz und Dialog stehen bei uns an erster Stelle. Deshalb beantworten wir Ihre Fragen klar und verständlich. Hier finden Sie alle Infos rund um das Projekt Speicher Huntorf.
Huntorf verfügt über erprobte Kavernen- und Speicherinfrastruktur sowie sehr gute geologische Voraussetzungen durch vorhandene Salzformationen. Gleichzeitig liegt der Standort in einer Region mit hoher erneuerbarer Stromerzeugung und guter Netzanbindung – ideal, um Wasserstoffsysteme aus Erzeugung, Speicherung und Transport zusammenzuführen.
Die Wasserstoffspeicherung in Salzkavernen gilt als sehr sicher. Salzgestein ist von Natur aus gasdicht und wird seit Jahrzehnten erfolgreich für die Lagerung von Gas genutzt. Jede Kaverne wird vor der Nutzung gründlich geprüft und während des Betriebs kontinuierlich überwacht. EWE hat die sichere Speicherung von grünem Wasserstoff in einer unterirdischen Salzkavernen gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich nachgewiesen.
Ja, bestehende Erdgaskavernen können nach technischer Anpassung für die Wasserstoffspeicherung genutzt werden. Die geologischen Voraussetzungen sind gegeben, jedoch müssen Anlagenkomponenten, wie z. B. Armaturen, auf die besonderen Eigenschaften von Wasserstoff ausgelegt werden, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Der Nordwesten profitiert von der Entwicklung eines Wasserstoffmarktes, da zahlreiche große Investitionen für Elektrolyseure, Pipelines und Speicher ausgelöst werden. Regionale Akteure profitieren schon in der Planungs- und Bauphase von Wasserstoffprojekten, da EWE, wo immer möglich, auch regionale Dienstleister und Unternehmen aus seiner Heimatregion zwischen Ems, Weser und Elbe beauftragt. Die künftige Verfügbarkeit grüner Energieträger steigert langfristig die Standortattraktivität und zieht Folgeinvestitionen energieintensiver Unternehmen an – ein wichtiger Schritt für die Transformation der regionalen Wirtschaft.
Alle Informationen finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen oder Anregungen nutzen Sie gerne unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.









